• 13.02.15
    HUMBA PARTY
    Party

    HUMBA PARTY

    20 Jahre Jeckness!

  • 13.02.15
    HUMBA PARTY
    Party

    HUMBA PARTY

    20 Jahre Jeckness!

Event Infos:

Unser kölsch-internationales Live-Musik-Karneval-Festival feiert Geburtstag – und wird nicht müde die kölner Karnevalsmusik, mittels Vielfalt und Kreativität zu erfrischen. Im 20. Jahr mit großartigen Künstlern aller Generationen und Herkünfte. Zum Jubiläum gibt es sowohl “historische” Highlights als auch viel Neues zu entdecken, zwischen Nippes, Taiga und Afropolis! Gut vier Stunden mitreissende Livemusik zum Tanzen und Mitsingen, Lachen und Staunen!

2015 live on stage: Adé Bantu + Köln-Lagos Connection, Schäl Sick Allstars, HopStop Banda, Jürgen Becker, Public Annemie und viele andere tolle Musiker!!!

HUMBA Historie:
Die 1. Humba Party fand zu Beginn der Session 1994/95, am 11.11.94 im Kölner Stadtgarten statt, anlässlich der Veröffentlichung der CD »HUMBA 1 – Fastelovend Roots-Projekt«. Zu deren Realisation trommelte der Initiator Jan Krauthäuser eine bunte Truppe von Musikern und Musikfreunden zusammen, die sich zunächst eher ironisch Humba Efau nannte. Die CD, Party, ja die ganze Idee – Multikulti und Pop- mit regionaler Karnevalskultur zu verbinden – hatte dann so ein begeistertes Echo, weit über Köln hinaus, das weitere CDs, Konzerte und andere Projekte entstanden und Humba ein richtiger Verein wurde.

Auch wenn bisher der ganz große Hit oder Medien-Hype ausgeblieben ist, darf man wohl feststellen, dass die lokale Kultur- und Brauchtumsszene ohne den Humba e.V. um einiges blasser geblieben wäre. Wohl kein Projekt hat in Köln die viel gepriesene Toleranz und Weltoffenheit radikaler und origineller in den Festkalender der Domstadt gestanzt!
Angefangen von der jährlichen »Humba-Party«, einer jecken Versuchsküche, der viele Bands und Künstler wichtige Impulse verdanken, inklusive der Jugendabteilung »Future of Brauchtum«, über die legendären »Humba-Schrebergartentouren« wo z.B. persische Klassik auf kölsche Krätzchen traf, das daraus hervorgegangene jährliche »Edelweißpiratenfestival«, die »Kölner Zigeunernächte« bis hin zur wöchentliche Mitsingveranstaltung »Singender Holunder«. Sowie viele einmalige Aktionen, von denen ich nur die »11.000 Bauchtänzerinnen« (gegen den Antiislam-Kongress), Das »Humba-Museum« zum Start der Kölner Museumsnächte, die maßgebliche Mitgestaltung der »Weltjugendtag-Willkommensfeier« 2005, das »Danke Schang«-Konzert, sowie das triumphale »Rheinische Zigeunerfestival« am Deutzer Rheinufer 2012 erwähnen möchte!

Nicht unerwähnt bleiben sollten die bisher vier Humba-CDs auf denen eine erstaunliche Vielfalt Kölner Bands und Projekte eine ebensolche kreative Fülle von Beiträgen zur Verbesserung der kölschen Karnevalsmusik präsentiert. Vom sagenhaften Damenkegelclub »Die Pudelbande«, der es mit unverkitschten kölschen Spottliedern zu TV-Ruhm brachte, bis hin zu progressivem Afrofunk a la Bantu (feat. Patrice und Brother Resistance), deren Humba-Produktion es sogar in die nigerianischen Charts schaffte!
Egal ob Reggae, Rap, Folk und Punk – ob orientalische, balkanische, lateinamerikanische oder afrikanische Klänge, der Humba e.V. hat der Kölner Vielfalt über zwanzig Jahre viele Bühnen, Experimentierfelder und Begegnungsräume geöffnet. So ist das 20. Jubiläum eine perfekte Gelegenheit, zurückzuschauen, und auszuwerten, um die nächste Stufe des progressiven Brauchtum zu zünden!